Mehr als je zuvor werden die demokratischen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland in Frage gestellt. Radikale Aussagen und Vorfälle werden in den Medien und in den Schulen sichtbarer. Viele Schulen haben sich bereits auf den Weg gemacht noch bewusster Demokratieförderung und Extremismusprävention in den Blick zu nehmen und sich gegen Formen von Hass und Hetze aufzustellen. Für ein wirksames pädagogisches Handeln ist es entscheidend, dass das Kollegium gemeinsame Regeln und rote Linien kennt und definiert, um handlungsfähig bleiben zu können. Zu wissen, was rechtlich erlaubt ist und was nicht, können Orientierungspunkte bilden. 

Was kann ich als pädagogische Fachkraft tun, wenn ich mit diskriminierenden, menschenfeindlichen Aussagen oder Handlungen konfrontiert bin? Welche Strukturen existieren an unserer Schule? 

Zudem sind soziale Medien heute der zentrale Kommunikations- und Informationsraum junger Menschen. Plattformen greifen die Themen auf, die Jugendliche bewegen. Dieser Raum weist sowohl kreative als auch problematische Dynamiken auf. Mit welchen extremistischen Ansprachen sind Schülerinnen und Schüler aktuell im Internet konfrontiert? Welche Kommunikationsstrategien werden dort genutzt?
Ein grundlegendes Wissen darüber erleichtert den Austausch mit den Schülerinnen und Schüler und macht Narrative und wiederkehrende Strategien besprechbar.


In Zusammenhang mit Radikaliserung und Extremismus ist Prävention enorm bedeutend. Dies kann sowohl die Reflexion der eigenen Rolle sein, als auch das Unterrichts- oder Schulgeschehen. Die Präventionslandschaft im Rahmen von Demokratiebildung und Extremismusprävention ist sehr stark gewachsen. Es gibt für alle Formen und Inhalte Möglichkeiten der Unterstützung. Hier stehen wir Ihnen gerne zur Seite.


Rund um Demokratieförderung und Extremismusprävention bieten wir Ihnen Fortbildungen sowie Fachvorträge zu spezifischen Themen an. Möglich ist auch eine Fachschaftsberatung, eine Schulentwicklungsbegleitung über einen längeren Zeitraum, die Moderation von Projektgruppen oder die Beratung zu ausgewählten Themen.
Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und schildern Sie Ihr Anliegen bzw. Ihren Fortbildungswunsch.


Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Termin
Nach Absprache
Ort
Wir kommen gerne zu Ihnen in die Schule.
Bemerkungen
Für eine schulinterne Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (SchiLF) sollte die Schulleitung bitte stellvertretend für das gesamte Kollegium anmelden.

Anmelden können Sie sich über folgenden Link.

Die Methode der Kollegialen Fallberatung bietet die Möglichkeit für systematische Beratungsgespräche unter Kolleginnen und Kollegen. Die Vorgehensweise ermöglicht eine konstruktive und wertschätzende Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Anforderungen und Belastungen des Schulalltags und einen fruchtbaren Austausch zu den vielfältigen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Synergien können genutzt und das Gefühl der Arbeitsbelastung reduziert werden.
Wir führen Sie in die Methode der Kollegialen Fallberatung ein und unterstützen Sie dabei, Fallbesprechungen anhand der Methode der kollegialen Beratung auch längerfristig bei Ihnen an der Schule zu etablieren.


Adressaten
Kollegien aller Schulformen, die eine Methode suchen, sich systematisch und konstruktiv miteinander auszutauschen.
Termin & Ort
3 x 120 Min
Wir kommen gerne zu Ihnen in die Schule.
Anmeldung
Für eine schulinterne Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (SchiLF) sollte die Schulleitung bitte stellvertretend für das gesamte Kollegium anmelden.

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Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht stören, sich entziehen oder provozierende Verhaltensweisen zeigen, werden von Lehrkräften oft als herausfordernd erlebt. Nicht selten entsteht ein Gefühl von Hilflosigkeit. Das Konzept der „Neuen Autorität“ von Haim Omer stammt ursprünglich aus der Arbeit mit hoch eskalierenden Familiensystemen und wurde auf den Bereich der Schule übertragen. Es bietet die Möglichkeit, die eigene Haltung im Umgang mit diesen herausfordernden Situationen zu reflektieren und neue Handlungsimpulse zu gewinnen. Die Fortbildung zielt darauf ab, das Konzept der „Neuen Autorität“ theoretisch kennenzulernen, sich selbst diesbezüglich zu reflektieren und sich mit der Umsetzung im schulischen Alltag auseinanderzusetzen. 

Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen 
Moderation 
Jana Hettlage (M.Sc. Psych.) & Petra Hövel (Dipl.-Psych.)
Anmeldung 
Für eine schulinterne Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (SchiLF) sollte die Schulleitung bitte stellvertretend für das gesamte Kollegium anfragen.
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Bei der Wechsler Nonverbal Scale of Ability (WNV) handelt es sich um einen mehrdimensionalen Intelligenztest, in dem alle Anforderungen ohne Verwendung von Sprache kommuniziert werden können. Die bildunterstützten Instruktionen erleichtern die Testdurchführung auch für Testpersonen, die die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend verstehen und/oder sprechen. Besonders geeignet ist dieser Test lt. den Testautoren für Personen mit einem anderen muttersprachlichen Hintergrund, einem niedrigen sozioökonomischen und/oder Bildungshintergrund, Sprachstörungen, Erkrankungen aus dem autistischen Formenkreis, Einschränkungen im Hören und für Kinder mit Lese- Rechtschreib-Störungen.
Adressaten
Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen aller Schulformen
Moderation
Antje Görges (Dipl.-Psych.)
Termin & Ort
Auf Anfrage kommen wir gerne zu Ihnen in die Schule.

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Mit HEYLIFE haben wir ein evaluiertes und wissenschaftlich begleitetes Trainerinnen- und Trainer-Programm zur Förderung psychischer Gesundheit und Suizidprävention gefunden, welches in Sachsen flächendeckend an allen weiterführenden Schulen angeboten wird. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der TU Dresden und wurde unter Leitung von Frau Prof. Dr. Susanne Knappe (jetzt EHS Dresden) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Werner-Felber-Instituts evaluiert.
 

Drei Gruppen von Schulsozialarbeitenden und Beratungslehrerkräften wurden in den letzten Jahren bereits zu HEYLIFE Trainerinnen und Trainern fortgebildet und haben das Programm erfolgreich in verschiedenen Klassen aller Schulformen der weiterführenden Schulen implementiert. Diese Gruppen werden weiterhin begleitet und supervidiert. 

Für die Durchführung mit den Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 9 benötigen Sie die (für Sie kostenfreie) 2-tägige Trainerinnen- bzw. Trainerschulung. Die Begleitung durch die Schulpsychologische Beratungsstelle und die Teilnahme an der Supervisionsgruppe sind verbindlich.
 

Wir wünschen uns eine dauerhafte und nachhaltige Umsetzung von HEYLIFE. Daher können auch weitere Trainerinnen und Trainer angemeldet werden als Unterstützung für Schulen, die bereits Trainings mit Schülerinnen und Schülern durchführen.

Deshalb ist auch ein 3-stündiger Implementierungs-Workshop mit Schulleitung und dem Krisen- bzw. Beratungsteam der Schule die Voraussetzung für die Teilnahme. Für den Implementierungs-Workshop treffen wir gerne individuelle Absprachen und kommen selbstverständlich zu Ihnen in die Schule. Es entstehen Kosten von circa 10 € für einen Klassensatz Materialien für die Schülerinnen und Schüler.


Adressaten
Mitarbeitende der Schulsozialarbeit sowie Beratungslehrkräfte der weiterführenden Schulen
HEYLIFE ist ein Programm für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 (2 x 90 Minuten).
Zur Implementierung in den Klassen müssen Tandems aus zwei Trainerinnen bzw. Trainern gebildet werden.
Moderation
Petra Hövel (Dipl.-Psych.)
Termin & Ort
Kann bei Interesse angefragt werden, voraussichtlich März 2027

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In einer festen Runde von 6 bis max. 8 Personen können Fälle und Themen besprochen und reflektiert werden. Wir orientieren uns dabei an der Methode der kollegialen Fallberatung und nutzen die Fachexpertise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die fachliche Sicht der Schulpsychologie.
Ziel ist eine Entlastung und ein vertrauensvoller Austausch – dazu wird die gemeinsame Vereinbarung zur Vertraulichkeit und eine regelmäßige Teilnahme an den Terminen vorausgesetzt. Die Dauer des Prozesses kann individuell mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgestimmt werden.


Adressaten
Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Termin & Ort
Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Warendorf, Düsternstraße 55, 48231 Warendorf
Meldeschluss
Wir führen eine Interessentenliste und melden uns, sobald sich genügend Teilnehmerinnen / Teilnehmer gemeldet haben.

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In einer festen Runde von 6 bis max. 8 Personen können Fälle und Themen besprochen und reflektiert werden. Wir orientieren uns dabei an der Methode der kollegialen Fallberatung und nutzen die Fachexpertise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die fachliche Sicht der Schulpsychologie.
Ziel ist eine Entlastung und ein vertrauensvoller Austausch – dazu wird die gemeinsame Vereinbarung zur Vertraulichkeit und eine regelmäßige Teilnahme an den Terminen vorausgesetzt. Die Dauer des Prozesses kann individuell mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgestimmt werden.


Adressaten
Mitarbeitende der Schulsozialarbeit aller Schulformen
Termin & Ort
Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Warendorf, Düsternstraße 55, 48231 Warendorf
Meldeschluss
Wir führen eine Interessentenliste und melden uns, sobald sich genügend Teilnehmerinnen / Teilnehmer gemeldet haben.

 

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Durch das 16. Schulrechtsänderungsgesetz wird bestimmt, dass alle Schulen in NRW ein Schutzkonzept gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch erarbeiten müssen. Die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) bietet umfangreiche Materialien für ein Vorgehen und gibt wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Konzepten. Die Entwicklung und Implementierung eines Schutzkonzeptes anhand dieser Materialen ergibt sich für Schulen aus diesem Material jedoch nicht automatisch. Erst eine Palette verschiedener Angebote und Maßnahmen, die gut aufeinander abgestimmt und miteinander verzahnt sind, macht eine nachhaltige Implementation möglich. In Kooperation mit der FachstelleSchutz (Caritasverband Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst) begleiten wir Sie dabei, ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt für Ihre Schule zu entwickeln. Bei den Präsenzterminen erhalten Sie Impulse und Möglichkeiten zum Austausch mit den anderen TN, um in den Zwischenzeiten Schritt für Schritt an Ihrem Konzept zu arbeiten.

Schulische Voraussetzungen:

  • wir arbeiten mit schulinternen Kleinteams (2 – 3 TN)
  • davon mindestens ein Schulleitungsmitglied
  • verbindliche Teilnahme an 5 Präsenzterminen verteilt über ein Jahr
  • Bearbeitung der schulinternen (Haus-)Aufgaben

Anmeldung: Die Schulleitung sollte stellvertretend für das Kleinteam anmelden.
Termin & Ort: Werden festgelegt, wenn es genügend Anmeldungen gibt.

Sollte aufgrund zu geringer Anmeldezahlen diese Veranstaltungsreihe nicht zustande kommen, dann gibt es das Angebot, dass wir interessierte Schulen individuell bei der Schutzkonzept-Erstellung begleiten. Für diese Begleitung werden 3-4 Termine mit der jeweiligen Schule abgestimmt. Diese finden in der Schule vor Ort statt. Die Inhalte der Prozessbegleitung werden dann entsprechend angepasst. Eine Beteiligung der FachstelleSchutz ist bei einer individuellen Begleitung nicht möglich.
 

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Sie haben bereits zum Thema Krisenmanagement gearbeitet und ein schulinternes Krisenteam gegründet – das ist aber schon eine Weile her? Sie denken, dass eine Auffrischung dem Krisenteam und / oder dem gesamten Kollegium gut tun würde? Wir vereinbaren gerne in einem ausführlichen Vorgespräch, was in einer Auffrischung zum Thema Krisenmanagement für Sie und Ihre Schule wichtig wäre. Besonders die Punkte aktuelle Absprachen im Team, bewährte Arbeitsmethoden für den Ernstfall und Kontakte zu Ihren Netzwerkpartnern im Krisenfall werden Thema sein. Im Fokus der Veranstaltung steht die Auffrischung von bereits bearbeiteten Themen, der Blick auf „Stolpersteine“ und Gelingensbedingungen.
Adressaten
Team für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention
Termin & Ort
Auf Anfrage kommen wir gerne zu Ihnen in die Schule.
Anmeldung
Die Schulleitung als Teil des Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sollte stellvertretend für das Team anmelden.

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Im Rahmen dieses individuellen Beratungsangebotes können sich Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an einem zuvor abgesprochenen Termin vor Ort in der Schule zu individuellen Anliegen beraten lassen. Ein erstes Beratungsgespräch kann der Einstieg in eine weiterführende Beratung sein, wenn das gewünscht ist. Oft reicht aber schon eine einmalige Beratung aus. Die Beratung ist kostenlos; als Schulpsychologinnen und Schulpsychologen unterliegen wir der Schweigepflicht.
Mögliche Inhalte:

  • Besprechung des Umgangs mit einem Schüler/einer Schülerin (anonymisiert), z. B. (Verhaltens-)Auffälligkeiten, Lernschwierigkeiten, Schulabsentismus
  • Themen bezüglich der eigenen beruflichen Rolle, z. B. eigene Arbeitsbelastung, Zeitmanagement
  • Herausforderungen auf Klassenebene, z. B. Classroom Management, Elternarbeit
  • und vieles mehr…

Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Termin & Ort
auf Anfrage (ca. 3 – 4 Stunden, je nach Bedarf), in einem ungestörten Raum Ihrer Schule
Anmeldung
Die Schulleitung sollte stellvertretend für das Kollegium anmelden.